Zehn | André Breton

„Das Leben ist anders, als was man schreibt.“ In André Bretons „Nadja“ (1928) mischt sich das Fremde und das Eigene, und aus dieser Mischform entstehen Liebe und Literatur. Wer mehr braucht, ist hier falsch.

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Acht | Michael Ondaatje

Vielleicht ist es müßig, über Musik zu schreiben. Aber ist es müßig, über Musik zu lesen? Gewiss nicht. Michael Ondaatje lieferte 1976 einen der besten Beweise mit seinem ersten Roman „Buddy Boldens Blues“ („Coming Through Slaughter“).

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Sieben | Michael Ondaatje

Michael Ondaatje, Handschrift. Michael Ondaatje wurde 1943 in Sri Lanka geboren; er lebte über lange Zeiten in England und lebt bis heute in Kanada, während sein Leben immer wieder markiert war von Momenten der Rückkehr nach Sri Lanka. Wie Ondaatje selbst sagt, ist es vielleicht auch aus diesem Grunde nicht verwunderlich, dass seine Lyrik wie […]

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Sechs | Novalis

Novalis, Heinrich von Ofterdingen. „Das Ganze soll eine Apotheose der Poësie seyn“, schrieb Novalis am 23. Tag des ersten Februars im gerade angebrochenen neunzehnten Jahrhundert an Ludwig Tieck. „Es ist ein erster Versuch in jeder Hinsicht – die erste Frucht der bey mir wieder erwachten Poësie“. Zu jener Zeit hatte der Dichter seit etwa drei […]

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Drei | Ilse Aichinger

„steh nicht versteint / im Morgen, / freue dich“ – In Ilse Aichingers einzigem Gedichtband „Verschenkter Rat“ gibt es genügend Freudengründe, zu denen die Wilmvorlesungen raten. Also: „freue dich, / so freu dich doch“.

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Zwei | Rainer Maria Rilke

Wenn in einem kleinen Prosa-Buch alles enthalten scheint, was zwischen den Buchstützen des Lebens, der Geburt und dem Tod, zu liegen scheint, alles Große und alles Kleine, dann hat man wahrscheinlich Rainer Maria Rilkes „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ gelesen. Oder man ist auch ohne Literatur glücklich. Aber dann ist man auch nicht zu beneiden.

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