Ouverture | Eigensache

Lesen bedeutet Lieben mit Worten – und auch das Schreiben, besonders das Schreiben über Literatur, ist wie ein lustvolles Hinschmiegen durch Sätze, Worte, Zeichen. Diese Reihe der Wilmvorlesungen wurde begonnen als Experiment und wird als Experiment weitergeführt, in Worten, lesend und schreibend, aber anders, neu. Schreibend über Literatur begaben sich diese monatlichen Texte in Dialog mit den Texten, die […]

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Dez 2015 | Ror Wolf

Man muss sich beeilen, wenn man noch etwas lesen will, es sollten aber in jedem Fall Ror Wolfs wundervolle Gedichte sein. „Die plötzlich hereinkriechende Kälte im Dezember“ im Dezember 2015 beschließen die Wilmvorlesungen für dieses Jahr und wünschen sich für das nächste nichts als Literatur.

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Dez 2015 | James Baldwin

Vorsatz für 2016: Mehr Meisterwerke! Hier schon eines für das aussterbende 2015: James Baldwins zweiter Roman, vor 60 Jahren erschienen, war sein zweites Meisterwerk: „Giovannis Zimmer“, über die Liebe und die Unfähigkeit zu lieben, über das Leben und die Fähigkeit zu sterben.

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Nov 2015 | J. M. Coetzee

Leben mit den Zeiten des großen, heimlichen Michael K, diesem einsamen Fluchtkünstler. J. M. Coetzees kurzer Roman „Leben und Zeit des Michael K.“ ist ein gigantisches Werk von ungeheurer Wirkkraft. Was Coetzee in seinem vierten Roman entworfen hat, ist ein endloser Text, sich fortschreibend, fortwirkend in seinen Lesern, bis heute und solange es Literatur geben wird.

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Nov 2015 | Henning Ahrens

„ACHTUNG! NOCH 12 SCHRITTE BIS ZUR WIRKLICHKEIT“ – Henning Ahrens nimmt die Leser mit auf einen Trip durch Glantz im Düster, durch Wahrheit und Lüge im innerprovinziellen Sinn, in seinem grandiosen Roman „Glantz und Gloria“.

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Okt 2015 | Atticus Lish

Hier ist er, der monumentale, lyrische, erdrückende, ergreifende, lebendige, monströse Roman von Atticus Lish. „Vorbereitung auf das nächste Leben“ ist vielleicht der brillanteste Roman dieses Jahres. Wer ihn nicht liest, hat schon verloren.

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Okt 2015 | Henning Ahrens

Ein Haus in einem Roman ist kein Haus. Der zweite Roman von Henning Ahrens, „Langsamer Walzer“, ist ein Roman, der die Illusionen des literarischen Realismus offenlegt. Und dahinter? Das Nichts? Oder die Literatur?

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Sep 2015 | Laurence Sterne

„Ach, armer Yorick!“ Der Großpapa des modernen Romans mit seinem letzten, seinem vielleicht schönsten Buch, in der Jahrhundertübersetzung von Michael Walter: Laurence Sternes „Eine empfindsame Reise durch Frankreich und Italien. Von Mr. Yorick“.

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Sep 2015 | Adam Thirlwell

Die Sprache ist nicht das Glas eines Fensters auf die Welt. Adam Thirlwells Roman „Grell & Süß“ ergießt sich in abschweifenden Reflexionen über das Sterben der Zeit und ist dabei höchst unterhaltsam, ein „Sprachdelirium“.

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